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Das sind die wichtigsten Versicherungen

Es gibt Ausgaben, die sind einfach wichtig, manchmal sogar lebenswichtig. Das betrifft auch Versicherungen zur Existenzsicherung. Deswegen gilt: Zwei bis drei verschiedene Versicherungspolicen braucht jeder. Das sind die Verträge, die bei großen Problemen helfen – damit kein finanzielles Desaster entsteht. Wirklich jeder braucht eine Privathaftpflichtversicherung. Jeder Berufstätige, der für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss, benötigt eine […]
Finance
Oliver Weimann
3 Minuten

Es gibt Ausgaben, die sind einfach wichtig, manchmal sogar lebenswichtig. Das betrifft auch Versicherungen zur Existenzsicherung. Deswegen gilt: Zwei bis drei verschiedene Versicherungspolicen braucht jeder. Das sind die Verträge, die bei großen Problemen helfen – damit kein finanzielles Desaster entsteht.

Wirklich jeder braucht eine Privathaftpflichtversicherung. Jeder Berufstätige, der für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss, benötigt eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Wem das nicht möglich ist, der braucht wenigstens eine Unfallversicherung. Und zur finanziellen Absicherung der Familie im Todesfall des Hauptverdieners oder eines wichtigen Verdieners ist eine Risiko-Lebensversicherung unentbehrlich. Grundsätzlich sollte man nur die potentiellen Schäden versichern, die man selbst nicht zahlen kann. Eine Handyversicherung gehört nicht dazu.

Must have: Privathaftpflichtversicherung

Eine solche Police ist vor allem zur Absicherung von Schadensersatzansprüchen ein unbedingtes Muss. Ein Feuer, das sich durch eine Unaufmerksamkeit auf ein größeres Wohnhaus ausbreitet, kann den finanziellen Ruin bedeuten, denn dann haftet man voll für die Schäden, die man anderen zugefügt hat. Außerdem schützt die Versicherung gegen unberechtigte Forderungen. Die Haftpflicht, die Pflicht zum Ersatz des anderen zugefügten Schadens, ist gesetzlich festgelegt.

Deshalb ist die Privathaftpflichtversicherung die wichtigste Versicherung für Erwachsene. Keine andere Versicherung bietet solch umfassenden Schutz gegen die größten Risiken des Lebens. Die Versicherung gilt für einen Haushalt, also sind automatisch nicht-eheliche Partner und Kinder – inklusive der ersten Berufsausbildung – mit versichert.

Empfehlenswert: Berufsunfähigkeitsversicherung

Sie ist leider nicht günstig, die private Berufsunfähigkeitsversicherung. Dabei sollte jeder eine haben, schließlich wird bereits jeder vierte Arbeitnehmer vor dem Erreichen der Rentenphase berufsunfähig, im Schnitt mit 47 Jahren. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, die zahlt, wenn man seinen Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kann, ist dann Gold wert. Schließlich ist für die meisten die Arbeitskraft das wichtigste Kapital. Denn das Einkommen bedeutet die Sicherung des Lebensunterhaltes, deswegen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung besonders wichtig für Alleinverdiener und Selbständige.

Second best: Unfallversicherung

Wer schon eine Berufsunfallversicherung hat, kann auf sie verzichten. Eine Unfallversicherung deckt weniger ab und kann daher im Vergleich nur die zweite Wahl sein. Notwendig ist eine Unfallversicherung dagegen für Freiberufler, Hausmänner/frauen und Kinder und für Berufstätige, die entweder keine oder nur teure Berufsunfähigkeitsversicherungen abschließen können.

Mehr als die Hälfte aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit, aber dann greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Eine private Unfallversicherung, die eigentlich besser freiwillige Invaliditätsversicherung hieße, bietet Schutz rund um die Uhr, überall auf der Welt, in der Arbeit, in der Freizeit, beim Sport, im Straßenverkehr und im Haushalt – auch bei einem selbst verschuldeten Unfall. Beim Abschluss wählen Sie eine möglichst hohe, übrigens frei wählbare Invalidensumme, denn dieses Geld muss nach einem Unfall für den Lebensstandard über viele Jahre reichen.

Wichtig für Familien: Risiko-Lebensversicherung

Es kann schwierig werden, wenn der Hauptverdienst wegfällt und die Rest-Familie mit der Hälfte der Einkünfte auskommen muss, während die hohen Kosten für Kredite und Lebenshaltung weiter laufen. Deswegen: Wer seine Familie langfristig gut versorgt wissen will, der sollte eine Risiko-Lebensversicherung abschließen. Die Versicherung kann auch sinnvoll sein, wenn ein wenig oder nicht arbeitender Partner abgesichert werden soll. Das gilt erst recht für unverheiratete Partner, da sie keinen Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente haben. Außerdem fordern Banken immer häufiger bei der Vergabe von Immobilienkrediten eine Risiko-Lebensversicherung als Absicherung.

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