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Die 50-30-20 Regel

Sparen mit Plan: so viel kann ich sparen Dass man sparen sollte, das weiß jeder. Doch wie es geht, damit beschäftigt man sich eher ungern. Dabei hängt es von vielen Aspekten ab, was man regelmäßig jeden Monat zurücklegen kann. Das sind zunächst die Einnahmen, auf die man monatlich bauen kann. Dann kommen – und das […]
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Oliver Weimann
2 Minuten

Sparen mit Plan: so viel kann ich sparen

Dass man sparen sollte, das weiß jeder. Doch wie es geht, damit beschäftigt man sich eher ungern. Dabei hängt es von vielen Aspekten ab, was man regelmäßig jeden Monat zurücklegen kann. Das sind zunächst die Einnahmen, auf die man monatlich bauen kann. Dann kommen – und das ist der schwierigere Teil – die Ausgaben, die doch immer höher sind als man eigentlich so denkt. Deswegen ist es nötig, dass man sich einen Überblick darüber verschafft, was man üblicherweise Woche für Woche vom Konto holt. Das kann man mit einem virtuellen oder einem papiernen Haushaltsbuch tun – oder einfach mit individuellen Listen. Hauptsache, man weiß wirklich, wohin das Budget jeden Monat geht.

Hilfreich: 50-30-20-Regel

Einen weiteren Hinweis kann die 50-30-20-Regel geben. Mit einem regelmäßigen festen Einkommen kann man den Sparvorgang „automatisieren“. Die Regel besagt: 50 Prozent des Nettoeinkommens sollte man zur Bezahlung der aktuellen Fixkosten und Bedürfnisse verwenden wie Miete samt Nebenkosten, für Ernährung oder zur Schuldentilgung. 30 Prozent sind für Wünsche und Wohlergeben reserviert – also zum Ausgehen, für das Fitnessstudio und den Urlaub. Die restlichen 20 Prozent fließen den Ersparnissen zu. Das bedeutet: Automatisch lässt man 20 Prozent seines monatlichen Einkommens auf ein bestimmtes Sparkonto überweisen. Damit liegt das Geld auf dem Girokonto und gerät nicht in die Gefahr, doch ausgegeben zu werden.

Ein Beispiel dazu: Tom verdient 2.500 Euro. Mit der Hälfte – also 1.250 Euro - zahlt er seine Bedürfnisse, 750 Euro und damit 30 Prozent des Nettoeinkommens stehen ihm für seine Wünsche zur Verfügung und 20 Prozent des Nettoeinkommens – also 500 Euro – spart er jeden Monat. Damit legt er im Jahr 3.000 Euro zur Seite und baut sich nach und nach einen schönen Geldbetrag auf.

Individuell sparen

Durchschnittlich sparen die Deutschen etwa gut zehn Prozent ihres verfügbaren Einkommens. Die Entscheidung über den genauen Betrag hängt vom jeweiligen Lebensstil und den eigenen Plänen ab – grundsätzlich ist es wichtig, das Sparen zur Gewohnheit zu machen. Das geht am besten mit realistischen Sparbeträgen, die nicht weh tun und trotzdem die Sparsumme nach und nach sichtbar wachsen lassen.

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